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DSP-Karte für ein 10mW-Datenübertragungssystem

Für die Firma Genitron GmbH, einen Hersteller von Radioaktivitätsmeßtechnik, wurde eine DSP-Karte zur Realisierung eines digitalen Empfängers entwickelt. Weiterhin wurden Verfahren zur automatischen Signalerkennung und zur digitalen Signaldemodulation in einem digitalen Empfangssystem evaluiert, simuliert und getestet.

Das System wurde unter Verwendung eines 80-MHz-DSP realisiert. Die technischen Daten sind am Ende dieser Seite wiedergegeben.
 
Foto der DSP-Karte fuer Genitron
     
Das DSP-Modul wurde als kombinierte PC-Einsteckkarte mit PC-104-Interface realisiert. Die Platine besteht aus: 
  • DSP
  • S-RAM 
  • PLD
  • EPROM
  • DAC
  • ADC
 
Die DSP-Platine (Foto: R. Dielmann / Genitron GmbH)
(Layout: ProDesign GmbH)

Die Firma Genitron GmbH fertigt Radioaktivitätsmeßsonden und automatische Datenlogger, deren Meßwerte über große Entfernungen (bis 100 km) zu einer Empfangsstation gesendet werden müssen.

Das Problem besteht jedoch darin, mit einer Batterie mehrere Jahre täglich zwei bis vier Datensätze zu versenden. Dies kann wegen der begrenzten Batteriekapazität nur mit geringer Sendeleistung (ca. 10 mW) geschehen. Trotzdem muß die Übertragungssicherheit gewährleistet werden. Gelöst wurde das Problem durch eine sinnvolle Kombination von Modulationsart, Quellen- und Kanalcodierung.


Technische Daten der DSP-Karte
DSP-Takt- und Instruktionsrate 80 MHz / 40 Mips
DSP 56002, Motorola
Arbeitsspeicher 1 M  - Worte zu 24 Bit
ZF-ADC Anschluß über SSI, bis 1 MHz
Testpunkt-ADC 8 x 12 Bit, max. 100 kHz
Ref.-DAC 1 x 12 Bit, ca 70 kHz
I/Os V24, div. Port-I/Os
 © navtec GmbH 1997