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Für die Firma Genitron GmbH, einen Hersteller von Radioaktivitätsmeßtechnik, wurde eine DSP-Karte zur Realisierung eines digitalen Empfängers entwickelt. Weiterhin wurden Verfahren zur automatischen Signalerkennung und zur digitalen Signaldemodulation in einem digitalen Empfangssystem evaluiert, simuliert und getestet.
Das System wurde unter Verwendung eines
80-MHz-DSP realisiert. Die technischen Daten
sind
am Ende dieser Seite wiedergegeben.
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| Die DSP-Platine | (Foto: R.
Dielmann / Genitron
GmbH)
(Layout: ProDesign GmbH) |
Die Firma Genitron GmbH fertigt Radioaktivitätsmeßsonden und automatische Datenlogger, deren Meßwerte über große Entfernungen (bis 100 km) zu einer Empfangsstation gesendet werden müssen.
Das Problem besteht jedoch darin, mit einer Batterie mehrere Jahre täglich zwei bis vier Datensätze zu versenden. Dies kann wegen der begrenzten Batteriekapazität nur mit geringer Sendeleistung (ca. 10 mW) geschehen. Trotzdem muß die Übertragungssicherheit gewährleistet werden. Gelöst wurde das Problem durch eine sinnvolle Kombination von Modulationsart, Quellen- und Kanalcodierung.
| DSP-Takt- und Instruktionsrate | 80 MHz / 40 Mips |
| DSP | 56002, Motorola |
| Arbeitsspeicher | 1 M - Worte zu 24 Bit |
| ZF-ADC | Anschluß über SSI, bis 1 MHz |
| Testpunkt-ADC | 8 x 12 Bit, max. 100 kHz |
| Ref.-DAC | 1 x 12 Bit, ca 70 kHz |
| I/Os | V24, div. Port-I/Os |